Darsteller:

Barbara Bel Geddes, + (Miss Ellie Ewing Farlow)

Jim Davis, + (John Ross ´´Jock´´ Ewing, I.)

Patrick Duffy , (Bobby Ewing)

Linda Gray, (Sue Ellen)

Larry Hagman, + (J.R. Ewing)

Susan Howard

Steve Kanaly

Howard Keel

Victoria Principal

Donna Reed

Charlene Tilton

BARBARA BEL GEDDES

Bel Geddes war die Tochter von Helen Belle Sneider und dem Architekten und Bühnenbildner Norman Bel Geddes, der für mehr als zweihundert Inszenierungen das Bühnenbild entwarf. Barbara Bel Geddes wuchs in dieser Theateratmosphäre auf und begann ihre Karriere als Schauspielerin Anfang der 1940er Jahre am Broadway. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sie ihr Debüt als Filmschauspielerin an der Seite von Henry Fonda in Die lange Nacht (1947). Für ihren dritten Film Geheimnis der Mutter war sie 1948 als beste Nebendarstellerin für einen Oscar nominiert.

Aufgrund der Hetzjagd auf Kommunisten während der McCarthy-Ära verließ sie Hollywood und kehrte Anfang der 1950er Jahre an den Broadway zurück, wo sie zahlreiche Theaterpreise erhielt. So spielte sie unter anderem auch in der Uraufführung von Die Katze auf dem heißen Blechdach von Tennessee Williams. In Filmen wirkte sie nun nur noch selten mit, wobei sie vor allem als eifersüchtige Freundin von James Stewart in Vertigo – Aus dem Reich der Toten in Erinnerung geblieben ist. Sie wirkte 1959 auch neben Danny Kaya in dem Film Die fünf Pennies mit.

In den 1960er Jahren zog sie sich vom Theater- und Filmleben zurück, um ihren krebskranken Ehemann zu pflegen. Nachdem dieser 1972 gestorben war, wollte sie ins Filmgeschäft zurückkehren. Filmangebote waren für sie allerdings rar und erst durch die Darstellung der Miss Ellie in der Fernsehserie Dallas wurde sie weltberühmt. Sie erhielt für diese Rolle ihre erste filmische Auszeichnung in Form eines Emmy.

In den frühen 1970er Jahren musste sie sich einer Brustkrebsoperation unterziehen, was thematisch später auch in der Serie Dallas verarbeitet wurde. 1984 wurde bei ihr eine vierfache Bypass-Operation notwendig, sodass man sie bei Dallas vorübergehend durch Donna Reed ersetzte. Nach Ablauf der Serie zog sich Bel Geddes vollkommen aus dem Showbusiness zurück. Sie schrieb zwei Kinderbücher, I Like to Be Me und So Do I, und entwarf eine populäre Serie von Grußkarten.

Am 8. August 2005 verstarb Barbara Bel Geddes im Alter von 82 Jahren in ihrem Haus in Northeast Harbor, Maine, an Lungenkrebs.


jim davis

26.  08. 1909 - 26. 04. 1981


Leben

Davis’ Karriere im Showgeschäft begann in einem Zirkus. Als reisender Verkäufer landete er 1940 in Los Angeles, wo er nach und nach in der Filmbranche Fuß fasste und immer wieder kleinere Rollen bekam. Seine erste bedeutende Hauptrolle war der Gegenpart zu Bette Davis in dem Melodram Winter-Meeting (1948). Seine Filmkarriere bestand hauptsächlich aus B-Filmen, darunter viele Western, obwohl er als amerikanischer Senator im Komplott-Thriller von Warren Beatty „The Parallax View“ (1974) durchaus Eindruck machte.

Jim Davis hatte in seiner Schauspielerkarriere mindestens 200 Gastauftritte, wechselte immer wieder zwischen den „guten“ und den „bösen“ Rollen. Einen seiner größten Filme drehte er 1952 mit Kirk Douglas: Das Geheimnis der Indianerin. Eine bekannte Rolle war auch die des Eisenbahn-Detektivs Matt Clark in der Fernsehserie Stories of the Century (39 Folgen).

Ein Schicksalsschlag traf ihn, als sein einziges Kind, Tochter Tara Diane (1953–1970), bei einem Autounfall im Alter von 16 Jahren starb.

Den Familienpatriarchen Jock Ewing in der Fernsehserie Dallas verkörperte Davis von 1978 bis zu seinem Tod 1981. Während der Dreharbeiten zu Staffel 4 wurde bei Davis ein multiples Myelom, eine Krebserkrankung des Knochenmarks, diagnostiziert, aber er setzte die Dreharbeiten fort, so lange er physisch dazu in der Lage war. In vielen Szenen dieser Staffel sah man Jim Davis sitzend, er trug offensichtlich eine Perücke, schaute und klang ermüdet. Eine Handlung innerhalb der Geschichte bezüglich des Takapa-Projekts und seiner Trennung von Miss Ellie wurde plötzlich beendet, und die Autoren ließen das Paar abreisen, um auf verlängerte zweite Flitterwochen zu gehen (ihre Abfahrt in einer Limousine war der letzte Auftritt von Davis in der Serie), da es bereits offensichtlich wurde, dass Davis die Arbeit nicht mehr fortsetzen konnte. Er starb schließlich an den Folgen seiner Krankheit noch während der Ausstrahlung der Staffel im Frühjahr 1981.

Die Autoren trafen die Entscheidung, seinen Tod nicht sofort in die Handlung zu integrieren. Am Anfang wurden Pläne gemacht, ihn durch einen anderen Schauspieler zu ersetzen, diese wurden aber wegen der Popularität der Figur des Jock fallen gelassen. Seine Rolle wurde 13 Folgen lang nach seinem Tod innerhalb der Handlung am Leben erhalten, mit der Erklärung, dass er sich in Südamerika zu Ölbohrungen aufhalte. Die Folge Die Suche, die Jocks Tod durch einen Hubschrauberabsturz bestätigte, wurde am 8. Januar 1982 gesendet.

Davis hatte eine enge freundschaftliche Beziehung zu Dallas-Co-Star Victoria Principal (Pamela), da diese angeblich eine starke Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen Tochter hatte. So trug er Fotos von ihr und seiner Tochter am Tag seines Begräbnisses in seiner Tasche.

Für seinen Beitrag zur Fernsehindustrie hat Jim Davis einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, 6290 Hollywood-Boulevard.

Jim Davis wurde auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale bestattet.

LARRy Hagman

International bekannt wurde Larry Hagman, Sohn der bekannten Broadway-Schauspielerin Mary Martin, vor allem durch seine Rollen in den Fernsehserien Bezaubernde Jeannie (als Astronaut Tony Nelson) sowie zwischen 1978 und 1991 in der Familiensaga Dallas. In dieser spielte er den rücksichtslosen texanischen Ölbaron J.R. Ewing, der Intrigen gegen seinen Bruder schmiedete und seine Frau betrog. Es wurde die Rolle seines Lebens und war nach eigener Aussage das Beste, was er je im Leben gemacht hat. Dallas war bis heute die erfolgreichste Fernsehserie und Hagman der Zuschauermagnet. 300 Millionen Menschen sollen dabei zugesehen haben, wie Hagman in einem Cliffhanger als J.R. im Fernsehen niedergeschossen wurde. Diese Rolle ließ ihn allerdings nie mehr los, in der Öffentlichkeit wurde er fast ausschließlich mit J.R. Ewing identifiziert.

Er spielte unter anderem 1965 in dem Film Erster Sieg mit John Wayne und Kirk Douglas in den Hauptrollen, 1966 in Die Clique mit Candice Bergen und Hal Holbrook und 1976 in Der Adler ist gelandet mit Donald Sutherland und Michael Caine. In dem Film O’Malley, bitte melden von 1978 spielte er den an Leukämie erkrankten Polizisten O’Malley. Als Hotelgast trat er 1991 in der Erfolgsserie Ein Schloß am Wörthersee auf. Des Weiteren spielte er 1997 im Fernsehfilm Der dritte Zwilling mit Kelly McGillis und Kenneth Welsh mit. 1995 hatte er eine Nebenrolle als Ölmulti in Oliver Stones Spielfilm Nixon. 2006 war Larry Hagman der Überraschungsstar in einer Folge der Lindenstraße, in der er in einem Reisebüro einen Flug nach Dallas buchte. Außerdem hatte er eine Rolle in der Erfolgsserie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis und 2011 einen Gastauftritt in Desperate Housewives als neuer Stiefvater von „Lynette Scavo“ (Felicity Huffman). Seit Dallas wurde Hagman überwiegend von Wolfgang Pampel synchronisiert.

Als Folge seiner langjährigen Alkoholabhängigkeit bekam er 1995 eine Leber transplantiert, die Ende 2003, Medienberichten zufolge, teilweise wieder entfernt werden musste. Hagman und seine Frau Maj engagierten sich politisch und sozial, so beispielsweise für Organspenden sowie seit dem Stromausfall am 14. August 2003, der die gesamte Ostküste der USA und Teile Kanadas lahmlegte, für eine Energiewende - Hagman als „Frontmann der amerikanischen Solarszene“. Er galt als Kritiker des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush. Seit den 1960er Jahren war er Mitglied der links-alternativen Peace and Freedom Party.

1987 brachte Hagman das Video Stop Smoking for Life heraus, das bei der Nikotinentwöhnung helfen soll. Sämtliche Profite wurden der American Cancer Society gespendet. 2010 drehte er unter Regisseur Sönke Wortmann mehrere Werbespots für das deutsche Solarunternehmen SolarWorld, die zunächst in den Vereinigten Staaten gesendet wurden.

Am 1. Oktober 2010 war Hagman als Überraschungsgast beim Start der offiziellen Flutung des Phoenix-Sees in Dortmund. 2011 war er neben Karima el-Mahroug und Zachi Noy einer von Richard Lugners Gästen beim Wiener Opernball. Bei der Abschlussveranstaltung der SPD vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2011 war er als Unterstützer von Klaus Wowereit auf der Bühne am Potsdamer Platz anwesend. Im selben Jahr überreichte er gemeinsam mit einem Vertreter der DEKRA auf der 50. Preisverleihung "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung die Urkunde zur ISO-Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems dieses Wettbewerbes.

Hagman war auch als Regisseur aktiv. 1967 gab er sein Regiedebüt und inszenierte drei Folgen der Serie Bezaubernde Jeannie. In den Jahren 1971/1972 folgten zwei Folgen der Serie Ein herrliches Leben. 1972 drehte er mit Beware! The Blob seinen einzigen Spielfilm. Es handelt sich um eine Fortsetzung zu Blob – Schrecken ohne Namen von 1958. Auch bei Dallas trat Hagman als Regisseur in Erscheinung und inszenierte von 1979 bis 1991 mehr als 30 Folgen. Seine letzten Regiearbeiten stammen aus dem Zeitraum 1992 bis 1994. Er beteiligte sich in dieser Zeit an der Serie In der Hitze der Nacht.

2011 erkrankte Hagman an Kehlkopfkrebs, laut Pressemitteilung in einer „sehr verbreitete[n] und gut behandelbare[n] Form. Am 23. November 2012 erlag er im Medical City Dallas Hospital seinem Krebsleiden. Kurz zuvor hatte er in der Neuauflage von Dallas noch einmal als J.R. Ewing mitgewirkt. Für die Öffentlichkeit kam sein Tod trotz der Krebserkrankung vor allem wegen seiner anhaltenden öffentlichen Präsenz überraschend.

Hagman hatte zwei Kinder. Mit seiner zuletzt an Alzheimer erkrankten Frau Maj war er von 1954 bis zu seinem Tod 58 Jahre lang verheiratet. Er lebte auf einer Farm in Ojai im Ventura County nordwestlich von Los Angeles.

PATRICK DUFFY


Die Darstellung des Mark Harris in der US-Fernsehserie Der Mann aus Atlantis war 1976 die erste große Rolle Duffys. Insgesamt wurden bis 1978 zwanzig Episoden der Serie gedreht.

Den Durchbruch schaffte er 1978 in der Fernsehserie Dallas. Hier verkörperte er in der Rolle des Bobby Ewing den netten jüngeren Bruder von Bösewicht J. R. Ewing. Er spielte diese Figur mit einer einjährigen Unterbrechung bis zur Einstellung der Serie 1991. Lediglich in der Staffel von 1985/86 fehlte er. Damit er aus der Serie aussteigen konnte, ließen die Produzenten Bobby Ewing  von seiner eifersüchtigen Ex-Schwägerin überfahren und sterben. Als nach seinem Ausscheiden die Einschaltquoten zurückgingen, wurde er in die Serie zurückgeholt und tauchte in der letzten Episode der neunten Staffel überraschend unter der Dusche seiner Frau Pamela auf. Sein Tod und alle folgenden Ereignisse in fast dreißig Folgen wurden als ein böser Albtraum Pamelas erklärt.

Auf der Welle seiner Popularität entstand für den deutschsprachigen Markt 1983 eine gemeinsame Single Duffys mit Mireille Mathieu. Together We’re Strong erreichte Platz 34 der deutschen Singlecharts.

Nach dem Ende von Dallas spielte er an der Seite von Suzanne Somers das Familienoberhaupt der Familie Lambert in der in den USA sehr erfolgreichen Sitcom Eine starke Familie. Nach sieben Jahren wurde die Serie 1998 eingestellt. 1998 wirkte er im Kinofilm Rusty – Der tapfere Held mit Rue McClanahan und Hal Holbrook als Sprecher des Hundes Cap mit. In den Jahren 2006 bis 2011 war er in der US-Serie Reich und Schön als Vater von Brooke Logan zu sehen. Überdies ist Duffy in verschiedenen Fernsehrollen zu sehen oder zu hören, so beispielsweise in Family Guy, Justice League und Ein Hauch von Himmel. In der Fortsetzung der Dallas-Fernsehserie schlüpft er nach über zwanzig Jahren wieder in die Rolle des Bobby Ewing.

Patrick Duffy ist seit 1974 mit Carlyn Rosser verheiratet und hat mit ihr zwei Söhne. Er ist praktizierender Buddhist.

Am 18. November 1986 wurden seine Eltern in ihrer eigenen Bar überfallen und von den jugendlichen Tätern umgebracht. Die Jugendlichen wurden der Morde für schuldig befunden und zu 180 Jahren Gefängnis verurteilt.

VICTORIA PRINCIPAL

Geboren wurde sie als ältere von zwei Töchtern des amerikanischen Air Force-Sergeants Victor Principal und dessen Frau Bertha Ree Veal. Sie ist italienischer, englischer und philippinischer Herkunft. Aufgrund der häufiger wechselnden Einsatzorte ihres Vaters wuchs sie unter anderem in London, Florida, Puerto Rico, Massachusetts und Georgia auf. Im Alter von fünf Jahren wirkte sie das erste Mal in einem Werbespot mit. Während ihrer Highschool-Zeit wurde sie Fotomodell, mit 19 Jahren so zur „Miss Miami“ gewählt. Danach ging sie nach New York, wo sie als Mannequin und Schauspielerin arbeitete. 1970 posierte sie nackt für den Playboy.

In den frühen 1980er Jahren war Principal mit dem Sänger Andy Gibb liiert. 1985 heiratete sie den amerikanischen Schönheitschirurgen Harry Glassman, die Ehe wurde im Dezember 2006 geschieden.

Filmkarriere

Ihre erste Filmrolle hatte Victoria Principal 1972 in John Hustons Spielfilm Das war Roy Bean (The Life and Times of Judge Roy Bean) an der Seite von Paul Newman und Anthony Perkins. Sie brachte ihr auf Anhieb eine Nominierung für den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin ein. 1973 folgte The Naked Ape, in dem sie oben ohne auftrat. Der Durchbruch gelang ihr 1974 mit dem Film Erdbeben (Earthquake). Nach weiteren kleineren Rollen verkörperte sie von 1978 bis 1987 „Pamela Barnes Ewing“, die Frau von Bobby Ewing, in der Fernsehserie Dallas.

1994 hatte sie bei Hör mal, wer da hämmert einen Gastauftritt als „Les Thompson“.

DONNa reed

(* 27. Januar 1921 in Denison, Iowa als Donna Belle Mullenger; † 14. Januar 1986 in Beverly Hills, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie spielte die weibliche Hauptrolle im Filmklassiker Ist das Leben nicht schön? (1946) und erhielt 1953 einen Oscar für ihre Nebenrolle in Verdammt in alle Ewigkeit.

Leben

Die Tochter eines Farmers wollte ursprünglich Lehrerin werden, fand dann aber während der College-Zeit Gefallen an der Schauspielerei und wirkte in verschiedenen Schulproduktionen mit. Reed kam 1939 nach Hollywood und wurde zunächst von Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen. Ihre ersten Engagements waren kleinere Nebenrollen wie in Der Schatten des dünnen Mannes (1941) oder Das Bildnis des Dorian Gray (1945). Doch ihr großer Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ihr vom berühmten Regisseur Frank Capra ihre erste Hauptrolle in Ist das Leben nicht schön? (1946) angeboten. Die Tragikomödie, in der sie neben James Stewart spielte, wurde in dem Jahr der Premiere zwar ein Flop, brachte Reed aber dennoch einen Karriereschub. In den nächsten Jahren bekam Donna Reed bedeutende Haupt- und Nebenrollen, war aber meist auf die Rolle des freundlichen Girl Next Door festgelegt. 1953 gewann sie den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle für ihre Darstellung der Hostesse Alma im Kriegsdrama in Verdammt in alle Ewigkeit.

Nur wenige Jahre später bekam Reed eine eigene Serie, die Donna Reed Show, in Deutschland bekannt als Mutter ist die Allerbeste. Die Serie über eine amerikanische Familie mit zwei Kindern war acht Jahre lang ein Quotenhit und machte zum filmischen Idealbild der amerikanischen Hausfrau. Produziert wurde die Serie von ihrem zweiten Ehemann Tony Owen. Reed wurde von 1959 bis 1962 jedes Mal für den Emmy nominiert. Aufgrund der Popularität, die die Serie auch in Deutschland hatte, erhielt sie 1964 einen Bronzenen und 1965 einen Silbernen Bravo Otto der Jugendzeitschrift Bravo. Nach dem Ende der Serie zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück. Von 1984 bis 1985 übernahm sie kurzzeitig die Rolle der Miss Ellie in der Fernsehserie Dallas, als die eigentliche Darstellerin Barbara Bel Geddes unter gesundheitlichen Problemen litt. Als Bel Geddes jedoch wieder gesund wurde, entließ man die enttäuschte Reed kurzerhand. Dallas war ihre letzte Arbeit als Schauspielerin.

Privatleben

Reeds Grab auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery

Donna Reed spielte in zahlreichen Familienfilmen mit, in denen sie als perfekte Ehe- und Hausfrau zu einem idealisierten Frauenbild dieser Zeit beitrug. Sie selbst aber war eine moderne und politisch engagierte Frau, die unter anderem gegen den Vietnam-Krieg protestierte und eine Organisation gegen Kernenergie gründete. Sie war politisch registriertes Mitglied der Republikaner, unterstützte allerdings gelegentlich auch Kandidaten der Demokratischen Partei.

Reed war drei Mal verheiratet; aus ihrer zweiten Ehe gingen drei Kinder hervor.

Am 14. Januar 1986 starb Reed im Alter von 64 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach ihrem Tod wurde die Donna Reed Foundation for the Performing Arts in Reeds Heimatstadt Denison gegründet. Diese gemeinnützige Einrichtung vergibt Stipendien für Schauspielschüler, veranstaltet eine jährliche Woche mit Schauspielseminaren und betreibt das Donna Reed Center for the Performing Arts.

Filmografie (Auswahl)

  • 1941: Allein unter Gangstern (The Get-Away) – Regie: Edward Buzzell
  • 1941: Der Schatten des dünnen Mannes (Shadow of the Thin Man) – Regie: W. S. van Dyke
  • 1942: Die Spur im Dunkel (Eyes in the Night) – Regie: Fred Zinnemann
  • 1943: Und das Leben geht weiter (The Human Comedy) – Regie: Clarence Brown
  • 1945: Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray) – Regie: Albert Lewin
  • 1945: Schnellboote vor Bataan (They Were Expendable) – Regie: John Ford
  • 1946: Ist das Leben nicht schön? (It’s a Wonderful Life) – Regie: Frank Capra
  • 1947: Taifun (Green Dolphin Street) – Regie: Victor Saville
  • 1949: Todesfalle von Chikago (Chicago Deadline) – Regie: Lewis Allen
  • 1951: Ein Held für zwei Stunden (Saturday’s Heroe) – Regie: David Miller
  • 1952: Goldraub in Texas (Hangman’s Knot) – Regie: Roy Huggins
  • 1952: Skandalblatt (Scandal Sheet) – Regie: Phil Karlson
  • 1953: Ärger auf der ganzen Linie (Trouble Along the Way) – Regie: Michael Curtiz
  • 1953: Der Tolpatsch (The Caddy) – Regie: Norman Taurog
  • 1953: König der Piraten (Raiders of the Seven Seas) – Regie: Sidney Salkow
  • 1953: Mit der Waffe in der Hand (Gun Fury) – Regie: Raoul Walsh
  • 1953: Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity) – Regie: Fred Zinnemann
  • 1954: Damals in Paris (The Last Time I Saw Paris) – Regie: Richard Brooks
  • 1954: Drei Stunden Zeit (Three Hours to Kill) – Regie: Alfred Werker
  • 1954: Sie ritten nach Westen (They Rode West) – Regie: Phil Karlson
  • 1955: Am fernen Horizont (The Far Horizons) – Regie: Rudolph Maté
  • 1955: Die Benny Goodman Story (The Benny Goodman Story) – Regie: Valentine Davies
  • 1955: Menschenraub (Ransom) – Regie: Alex Segal
  • 1956: Das Geheimnis der fünf Gräber (Backlash) – Regie: John Sturges
  • 1956: Jenseits Mombasa (Beyond Mombasa) – Regie: George Marshall
  • 1958: Besuch um Mitternacht (The Whole Truth) – Regie: John Guillermin
  • 1959: Auf eigene Faust (Ride Lonesome) – Regie: Budd Boetticher
  • 1958-1966: Mutter ist die Allerbeste (The Donna Reed Show; Fernsehserie, 265 Folgen)
  • 1983: Highschool Killer (Deadly Lessons) – Regie: William Wiard
  • 1984–1985: Dallas (Fernsehserie, 24 Folgen)

linda gray

Linda Ann Gray (* 12. September 1940 in Santa Monica, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Filmproduzentin, -regisseurin und -schauspielerin.

Leben

Ihre bekannteste Rolle war die der Sue Ellen Ewing in der Fernsehserie Dallas, die sie von 1978 bis 1989 und 1991 innehatte. In der Fortsetzung der Dallas-Fernsehserie schlüpft sie nach über zwanzig Jahren wieder in die Rolle der Sue Ellen.

Linda Gray war von 1962 bis zu ihrer Scheidung 1983 mit Ed Thrasher verheiratet und hat zwei Kinder, Kehly (jetzt Kehly Sloane) und Jeff. Sie ist Miteignerin der Produktionsfirma LG Productions, Inc..

Sie war eng mit Larry Hagman befreundet, der in Dallas J. R. Ewing, ihren Mann und den Bösewicht der Serie, spielte.

1982 wurde Gray in Deutschland mit dem Bambi und dem Bronzenen Bravo Otto ausgezeichnet. 1990 hatte sie gemeinsam mit Larry Hagman eine Gastrolle in der RTL-Erfolgsserie Ein Schloss am Wörthersee.

Filmografie (Auswahl)

Filme

  • 1963: Im Paradies ist der Teufel los (Palm Springs Weekend)
  • 1967: Die Reifeprüfung (The Graduate, Beindouble für Anne Bancroft)
  • 1976: Killerhunde (Dogs)
  • 1979: Die zwei Welten der Jenny Logan (The Two Worlds of Jennie Logan)
  • 1987: Der beste Spieler weit und breit: Sein größter Sieg (Kenny Rogers as The Gambler, Part III: The Legend Continues)
  • 1991: Oscar – Vom Regen in die Traufe (Oscar)
  • 1992: Eiskalter Herzensbrecher (Highway Heartbreaker)
  • 1993: Bonanza – Die Rückkehr auf die Ponderosa (Bonanza: The Return)
  • 1994: Gerechtigkeit für meinen Sohn (Moment of Truth: Broken Pledges)
  • 1994: Joey und Emily (To My Daughter with Love)
  • 1994: Töchter der Rache (Accidental Meeting)
  • 1997: Die Jagd nach dem Baby (When the Cradle Falls)
  • 1998: Moments of Danger (Star of Jaipur)
  • 1998: Dallas: Kampf bis aufs Messer (Dallas: War of the Ewings, Fernsehfilm)
  • 2005: McBride: It’s Murder, Madam
  • 2010: Expecting Mary
  • 2011: The Flight of the Swan
  • 2012: Hidden Moon
  • 2015: Eine perfekte Hochzeit

Fernsehserien

  • 1978–1989, 1991: Dallas (Fernsehserie, 307 Episoden)
  • 1991: Ein Schloß am Wörthersee (Fernsehserie, eine Episode)
  • 1994–1995: Models Inc. (Fernsehserie, 29 Episoden)
  • 2004–2005: Reich und Schön (The Bold and the Beautiful)
  • 2006: Pepper Dennis (Fernsehserie, eine Episode)
  • 2008: 90210 (Fernsehserie, eine Episode)
  • 2012–2014: Dallas (Fernsehserie)

CHARLENE TILTON

Charlene Tilton (* 1. Dezember 1958 in San Diego, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben

Ihre bekannteste Rolle war die der Lucy Ewing in der Fernsehserie Dallas. Sie hatte auch diverse Gastauftritte in anderen Fernsehserien, wie Eine schrecklich nette Familie (Folge 154), Hotel (1983) und Mord ist ihr Hobby (1987).

Charlene Tilton war von 1982 bis 1984 mit dem Countrysänger Johnny Lee und von 1985 bis 1992 mit Domenick Allen verheiratet, beide Ehen wurden geschieden. Sie hat eine Tochter aus erster Ehe.

Filmografie (Auswahl)

  • 1978–1990: Dallas (Fernsehserie, 233 Episoden)
  • 1980, 1985, 1987: Love Boat (The Love Boat, Fernsehserie, 4 Episoden)
  • 1991: Ein Satansbraten kommt selten allein (Problem Child 2)
  • 1994: Das Schweigen der Hammel (Il silenzio dei prosciutti)
  • seit 2012: Dallas (Fernsehserie)

Steve Kanaly

Steve Francis Kanaly (* 14. März 1946 in Burbank, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben

Kanaly absolvierte 1964 die Van Nuys High School und diente während des Vietnamkriegs in der U.S. Army als Funker. Eine seiner bekanntesten Rollen war die des Raymond 'Ray' Krebbs in der Fernsehserie Dallas. Ursprünglich sprach er für die Rolle des Bobby Ewing vor. Seit 1975 ist er mit Brent Power verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt mit seiner Familie auf einer Ranch in Ojai, Kalifornien.

Filmografie (Auswahl)

Schauspieler

  • 1973: Mein Name ist Nobody (Il mio nome è Nessuno)
  • 1975: Der Wind und der Löwe (The Wind and the Lion)
  • 1978–1991: Dallas (als Raymond „Ray“ Krebbs)
  • 1998: Dallas - Kampf bis aufs Messer (als Raymond ,,Ray´´ Krebbs)
  • 1999: Walker, Texas Ranger Staffel 8/Folge 8 ("Bullenreiten"/original "Widow Maker")
  • 2012-: Dallas (als Raymond ,,Ray´´ Krebbs)

Ken kercheval

Ken Kercheval (* 15. Juli 1935 in Wolcottville, Indiana) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Cliff Barnes in der Fernsehserie Dallas bekannt ist.

Leben

Kercheval wuchs in Clinton County (Indiana) auf. Seine Eltern waren der Arzt Marine Kercheval und Christine Rieber.
Kercheval begann seine Karriere 1962 am Broadway mit Something About a Soldier. Weitere Rollen umfassten The Apple Tree, Cabaret und Here's Where I Belong. Im Fernsehen war er erstmals 1966 zu sehen, wo er den Arzt Nick Hunter in Search for Tomorrow  gab. Im Film war er z.B. in The Seven-Ups mit Roy Scheider und Tony Lo Bianco und F.I.S.T. mit Sylvester Stallone zu sehen.
1978 kam sein Durchbruch, als Cliff Barnes, in der Fernsehserie Dallas. Ken Kercheval und Larry Hagman sind die einzigen beiden Schauspieler der Serie, die über die gesamte Laufzeit von Dallas mitgespielt haben, wobei Kercheval in den ersten beiden Staffeln der Serie nur eine Nebenrolle übernommen hatte und erst danach eine Hauptrolle bekam.
In den Jahren 2006 und 2007 spielte er auf britischen Bühnen in Southampton, Edinburgh und Cardiff. Am 8. November 2008 nahm Kercheval an der 30-jährigen Dallas-Jubiläumsfeier auf der Southfork Ranch teil. 2009 erhielt er eine Gastrolle in der deutschen Fernsehserie Geld.Macht.Liebe.

1993 wurde bei Ken Kercheval (einem starken Raucher) Lungenkrebs diagnostiziert und Teile seiner Lunge entfernt. Die Krebs-Erkrankung gilt heute als überstanden. Er engagiert sich in der Krebs-Früherkennung, bleibt aber weiterhin starker Raucher.
Ken Kercheval war dreimal verheiratet und hat fünf Kinder. Er lebt heute in Northridge (einem Vorort von Los Angeles), Kalifornien. Seine neue Freundin leidet unter Multiple Sklerose und ist zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen.

In der Fortsetzung der Dallas-Fernsehserie schlüpft er nach über zwanzig Jahren wieder in die Rolle des Cliff Barnes.

Filmografie (Auswahl)

  • 1967: Der Engel mit der Mörderhand (Pretty Poison)
  • 1973: Die Seven-Ups (The Seven-Ups)
  • 1973: Kojak - Einsatz in Manhattan (Kojak) (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1976: Richter Hortons größter Fall (Judge Horton and the Scottsboro Boys)
  • 1978: Starsky & Hutch (Fernsehserie, 3 Episoden)
  • 1978–1991: Dallas (Fernsehserie, 332 Episoden)
  • 1978: F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg (F.I.S.T.)
  • 1979: Der weite Weg zu zweit (Too Far to Go)
  • 1980: Boomer, der Streuner (Here's Boomer) (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1981: Triumph der Liebe (The Patricia Neal Story)
  • 1985: Hotel (Fernsehserie, Gastrolle, 1 Episode)
  • 1992: Mord ist ihr Hobby (Murder, She Wrote) (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1993: In der Hitze der Nacht (In the Heat of the Night) (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1994: Perry Mason – McKenzie und die toten Gouverneure (A Perry Mason Mystery: The Case of the Grimacing Governor)
  • 1996: Dallas - J.R. kehrt zurück (als Cliff Barnes)
  • 2000: Mörderische Schwestern (Blind Obsession)
  • 2008: Dallas Reunion: The Return to Southfork (als er selber)
  • 2012 - 2014: Dallas

SUSAN HOWARD

Susan Howard (* 28. Januar 1944 in Marshall, Texas; eigentlich Jeri Lynn Mooney) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Ihr Vater, der vom Aussehen und vom Talent seiner Tochter schwärmte, brachte sie auf die Idee, es mit der Schauspielerei zu versuchen. Zwei Jahre verbrachte sie an der Universität von Texas, bevor es sie nach Hollywood zog. Einige Jahre war sie Mitglied der Los Angeles Repertory Company. In den 1960er Jahren erhielt sie ihre ersten Gastrollen, u.a. in Bonanza, Bezaubernde Jeannie und Raumschiff Enterprise. Ihre Rolle als Tony Petrocellis (Barry Newman) Frau Maggie in der Fernsehserie Petrocelli brachte ihr Emmy- und Golden Globe Nominierungen ein.

Nach ihrem ursprünglich als Gastauftritt geplanten Erscheinen in der Fernsehserie Dallas waren die Produzenten so von Susan Howard beeindruckt, dass sie ihre Rolle ausbauten, in der sie schließlich neun Jahre verblieb.

Der spätere US-Präsident George W. Bush ernannte sie während seiner Amtszeit als Gouverneur von Texas zum Commissioner for the Texas Parks and Wildlife Department – wodurch sie von ihrer Rolle als Donna Culver Krebbs eingeholt wurde, die sich in Dallas ebenfalls der Politik verschrieben hatte.

Howard keel

Howard Keel (* 13. April 1919 in Gillespie, Illinois, als Harold Clifford Keel; † 7. November 2004 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Musical-Darsteller.

Leben und Karriere

Dem deutschsprachigen Publikum wurde er insbesondere durch die Fernsehserie „Dallas“ bekannt. Darin spielte er in der Rolle des Clayton Farlow den späteren Ehemann von Ellie Ewing.

Zuvor trat Keel in den USA als Musicalstar auf. Er sang in Film-Musicals wie „Kiss Me Kate“ und „Annie Get Your Gun“ die Baritonstimme. Er hatte bekannte US-Schauspielerinnen und Sängerinnen als Filmpartnerinnen wie Betty Hutton, Esther Williams, Kathryn Grayson, Jane Powell und Doris Day. Für seine Verdienste um das amerikanische Musical wurde er 2000 mit dem höchsten Preis des Fort Lauderdale International Film Festivals (Lifetime Achievement Award For Musical Cinema Achievements) geehrt.

Keel spielte auch in den Westernfilmen Waco (1966) und Red Tomahawk mit; in Die Gewaltigen (The War Wagon, 1967) hatte er eine Rolle neben John Wayne und Kirk Douglas.

Howard Keel starb im Alter von 85 Jahren an Darmkrebs.

Filmografie (Auswahl)

  • 1950: Duell in der Manege (Annie Get Your Gun)
  • 1951: Colorado (Across the Wide Missouri)
  • 1951: Der Cowboy, den es zweimal gab (Callaway Went Thataway)
  • 1951: Mississippi-Melodie (Show Boat)
  • 1953: Verwegene Gegner (Ride, Vaquero!)
  • 1953: Schwere Colts in zarter Hand (Calamity Jane)
  • 1955: Jupiters Liebling (Jupiter’s Darling)
  • 1955: Kismet
  • 1954: Küß mich, Kätchen! (Kiss Me, Kate)
  • 1954: Eine Braut für sieben Brüder (Seven Brides for Seven Brothers)
  • 1959: Der Fischer von Galiläa (The Big Fisherman)
  • 1961: Panzer nach vorn (Armored Commando)
  • 1962: Blumen des Schreckens (Day of the Triffids)
  • 1967: Die Gewaltigen (The War Wagon)
  • 1968: Die Wegelagerer (Arizona Bushwhackers) – Regie: Lesley Selander
  • 1981–1991: Dallas, Fernsehserie
  • 1991: Mord ist ihr Hobby – Falsches Spiel (Murder, She Wrote: A Killing In Las Vegas), Fernsehserie (S8/E8)
  • 1994: Hart aber herzlich – Tod einer Freundin (Hart to Hart: Home Is Where the Hart Is), Fernsehspecial zur Serie

priscilla beaulieu Presley

Priscilla Presley (* 24. Mai 1945 in Brooklyn, New York, als Priscilla Ann Wagner) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie war mit Elvis Presley verheiratet und ist die Mutter von Lisa Marie Presley.

Biografie

Priscilla Presley ist die Tochter von Leutnant James Frederick Wagner und dessen Ehefrau Anna Lillian Iversen. Ihr Vater starb kurz nach ihrer Geburt bei einem Flugzeugabsturz. Ihre Mutter heiratete daraufhin den kanadischen Luftwaffenoffizier Paul Beaulieu, dessen Namen die Familie annahm.

Priscilla Beaulieu, deren Stiefvater nach Deutschland versetzt worden war, lernte 1959 mit 14 Jahren in Bad Nauheim den zehn Jahre älteren Elvis Presley kennen. Sie lebte schon einige Jahre vor der Hochzeit in der Villa Graceland in Memphis. Auf einer katholischen Mädchenschule absolvierte sie dort auch ihren Highschool-Abschluss. Von ihren Eltern erhielt sie das Einverständnis, in Graceland zu wohnen, nachdem ihnen Elvis Presley versprochen hatte, sie würden heiraten, wenn sie volljährig sei. Die Hochzeit fand dann am 1. Mai 1967 in Las Vegas im Hotel Aladdin (dem heutigen Planet Hollywood Hotel) statt. Ihr gemeinsames Kind ist die Sängerin Lisa Marie Presley, die am 1. Februar 1968 zur Welt kam. Am 9. Oktober 1973 wurde die Ehe von Elvis und Priscilla Presley geschieden.

Sie eröffnete daraufhin mit Olivia Bis eine Boutique in Beverly Hills, wo Prominente wie Cher, Lana Turner, Natalie Wood, Julie Christie und Eva Gabor zu ihrem Kundenstamm gehörten. 1982 öffnete sie das Wohnhaus Graceland für die Fans von Elvis und ließ es mit angeschlossenen Restaurants, Läden und Hotels zu einer Art Museum ausbauen. Von 1984 bis 2006 lebte sie mit dem brasilianischen Regisseur Marco Garibaldi zusammen, ihr gemeinsamer Sohn wurde 1987 geboren.

Als Schauspielerin trat Priscilla Presley in der Fernsehserie Dallas auf, in der sie fünf Jahre lang die Rolle der Jenna Wade spielte. Des Weiteren hatte sie Gastauftritte in der US-Serie Melrose Place und war Hauptdarstellerin in der Filmreihe Die nackte Kanone. Sie selbst ist, ihre Tochter war Mitglied bei Scientology.

Filmografie (Auswahl)

  • 1983–1988: Dallas (Fernsehserie)
  • 1983: Operation Comeback (Love Is Forever)
  • 1983: Ein Colt für alle Fälle (The Fall Guy, Fernsehserie, 1 Episode) (Staffel 2 Episode 11 Die Inkas lassen bitten)
  • 1988: Die nackte Kanone
  • 1990: Ford Fairlane – Rock ’n’ Roll Detective
  • 1991: Die nackte Kanone 2½
  • 1992: Melrose Place (Fernsehserie)
  • 1994: Die nackte Kanone 33⅓
  • 1998: Frühstück mit Einstein
  • 1999: Hayley Wagner, Superstar (Hayley Wagner, Star)
  • 1999: Chaos City (Spin City, Fernsehserie, 2 Episoden) (Staffel 3 Episode 17 & 18)

Dack Rambo

Dack Rambo (* 13. November 1941 in Delano, Kalifornien als Norman Rambo; † 21. März 1994 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Rambo wurde im Alter von 21 Jahren von Loretta Young für das Fernsehen entdeckt. Später absolvierte er bei Lee Strasberg eine professionelle Schauspielausbildung. Es folgten zahlreiche Auftritte in Fernsehfilmen und -serien, u.a. in den Serien Cannon, Rauchende Colts, Drei Engel für Charlie und den Seifenopern Another World und All My Children. Besondere Popularität erreichte er in der Rolle des Jack Ewing, des lange verschollenen Cousins von J.R. (Larry Hagman) in der Fernsehserie Dallas, den er von 1985 bis 1987 verkörperte. 1973 erhielt er durch Leserwahl den Bronzenen Bravo Otto der deutschen Jugendzeitschrift BRAVO.

1991 wurde bei Rambo AIDS diagnostiziert, woraufhin er sich von der Schauspielerei zurückzog, um sich ganz dem Kampf gegen die Krankheit sowie der Öffentlichkeitsarbeit zu AIDS zu widmen. 1994 starb er im Alter von nur 52 Jahren.

SHeree j. Wilson

Sheree Julienne Wilson (* 12. Dezember 1958 in Rochester, Minnesota) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben

Im Alter von neun Jahren zog sie mit ihren Eltern, zwei IBM-Vorständen, nach Colorado, wo sie reiten lernte. Durch ihre ausgezeichneten reiterischen Fähigkeiten belegte Sheree J. Wilson den ersten Platz beim „National Multiple Sclerosis Rodeo“ 1995.

Nach ihrem Abschluss 1981 an der University of Colorado in Boulder arbeitete Wilson in Denver, bevor sie für eine New Yorker Modelagentur in über 30 Werbekampagnen für Clairol, Sea Breeze, Keri-Lotion und Maybelline mitwirkte.

In dem Serienpilotfilm Frauen wie Samt und Stahl (Velvet, 1984) verkörperte sie einen weiblichen „James Bond“, und mit der Hauptrolle in der schwarzen Komödie Die Killer-Akademie (Crimewave, 1985) begann Wilsons Filmkarriere. 1985 spielte sie mit Tim Robbins in American Eiskrem (Fraternity Vacation).

Nach der Hauptrolle in der CBS-Miniserie Kane & Abel und einem Engagement in Our Family Honour an der Seite von Michael Madsen, Ray Liotta und Eli Wallach bekam Sheree J. Wilson ihre bekannteste Rolle. In der Fernsehserie Dallas wurde mit ihr für fünf Jahre die Rolle der April Stevens besetzt. Wilson bekam den „Soap Opera Digest Award“ für die beste Todesszene für ihren Tod in Dallas.

Von 1993 bis 2001 spielte sie die Rolle der stellvertretenden Staatsanwältin Alex Cahill in Walker, Texas Ranger an der Seite von Chuck Norris und Clarence Gilyard Jr. 2005 war sie auch in dem Film Walker, Texas Ranger: Feuertaufe zu sehen, der die Serie fortsetzt.

Sie war von 1991 bis 2004 mit Paul De Robbio verheiratet und lebt zurzeit mit ihren zwei Söhnen in Marina del Rey.

Filmografie

  • 1984: Frauen wie Samt und Stahl (Velvet, Fernsehfilm)
  • 1984: Mode, Models und Intrigen (Cover Up, Fernsehserie, Folge 1x01)
  • 1985: Die Killer-Akademie (Crimewave)
  • 1985: American Eiskrem (Fraternity Vacation)
  • 1985: Kane & Abel (Miniserie, Folge 1x02)
  • 1985–1986: Verfeindet bis aufs Blut (Our Family Honor, Fernsehserie, 13 Folgen)
  • 1986: Schlagzeile – Rufmord (News at Eleven, Fernsehfilm)
  • 1986–1991: Dallas (Fernsehserie, 112 Folgen)
  • 1991: Matlock (Fernsehserie, Folge 6x06)
  • 1992: Renegade – Gnadenlose Jagd (Renegade, Fernsehserie, Folge 1x03)
  • 1993–2001: Walker, Texas Ranger (Fernsehserie, 189 Folgen)
  • 1994: Hellbound
  • 1994: Past Tense – Abgründe der Leidenschaft (Past Tense, Fernsehfilm)
  • 1994: Walker Texas Ranger 3: Deadly Reunion
  • 1995: Burkes Gesetz (Burke's Law, Fernsehserie, Folge 2x11)
  • 1999: Sons of Thunder (Fernsehserie, 3 Folgen)
  • 2003: Midnight Expression (Kurzfilm)
  • 2004: Birdie and Bogey
  • 2005: Mystery Woman: Game Time (Fernsehfilm)
  • 2005: Walker, Texas Ranger: Feuertaufe (Walker, Texas Ranger: Trial by Fire, Fernsehfilm)
  • 2006: Fragile (Kurzfilm)
  • 2006: Killing Down
  • 2007: Meteor – Der Tod kommt vom Himmel (Anna's Storm, Fernsehfilm)
  • 2007–2008: Pink (Fernsehserie, 10 Folgen)
  • 2009: Leaving Bliss (Fernsehserie, Folge 1x10)
  • 2011: The Gundown
  • 2013: Easy Rider: The Ride Back
  • 2013: Dug Up
  • 2013: A Country Christmas
  • 2013: Christmas Belle (Fernsehfilm)
  • 2014: DeVanity (Fernsehserie, Folge 4x01)

David Wayne

David Wayne (* 30. Januar 1914 in Traverse City, Michigan; als Wayne James McMeekan; † 9. Februar 1995 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben

David Wayne erhielt 1947 als Theaterschauspieler den Tony Award als Bester Nebendarsteller am Broadway. Dies brachte ihm einen Karriereschub ein und er gab sein Filmdebüt schon ein Jahr später an der Seite von Jennifer Jones und Joseph Cotten in Jenny. 1949 spielte der Schauspieler neben Katharine Hepburn und Spencer Tracy in Ehekrieg und etablierte sich bald als Nebendarsteller.

Seinen größten Erfolg jedoch erreichte David Wayne 1953 als Freddie Denmark im Marilyn-Monroe-Film Wie angelt man sich einen Millionär?. Nebenbei trat Wayne vor allem in späteren Jahren in zahlreichen Fernsehproduktionen auf, so etwa 1978 als Digger Barnes in Dallas oder 1986 als Big Daddy in Golden Girls. 1987 zog er sich von der Schauspielerei zurück. Wayne war von 1941 bis zu ihrem Tod 1993 mit Jane Gordon verheiratet. Er starb 1995 an Lungenkrebs.

Filmografie (Auswahl)

  • 1948: Jenny (Portrait of Jennie)
  • 1949: Ehekrieg (Adam's Rib)
  • 1950: Das Raubtier ist los (The Reformer and the Readhead)
  • 1951: M
  • 1951: As Young as You Feel
  • 1952: Fünf Perlen (O. Henrys Full House)
  • 1952: Mit einem Lied im Herzen (With a Song in My Heart)
  • 1952: Wir sind gar nicht verheiratet (We're not Marrierd!)
  • 1953: Götter ohne Maske (Tonight We Sing)
  • 1953: Wie angelt man sich einen Millionär? (How To Marry A Millionaire)
  • 1954: Inferno (Hell and High Water)
  • 1955: Die zarte Falle (The Tender Trap)
  • 1957: Eva mit den drei Gesichtern (The Three Faces of Eve)
  • 1957: Der Regimentstrottel (The Sad Sack)
  • 1959: Der Zorn des Gerechten (The Last Angry Man)
  • 1961: Das große Wagnis (The Big Gamble)
  • 1971: Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All (The Andromeda Strain)
  • 1974: Extrablatt (The Front Page)
  • 1975: Die Semmelknödelbande (The Apple Dumpling Gang)
  • 1978: Dallas (als Digger Barnes #1)
  • 1984: Der Chaos-Express (Finders Keepers)
  • 1987: Poker Alice

keenan Wynn

Francis Xavier Aloysius James Jeremiah Keenan Wynn (* 27. Juli 1916 in New York; † 14. Oktober 1986 in Brentwood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler im Theater, Film und im Fernsehen.

LebeN

Wynn wurde in eine Familie des Show-Business geboren. Auch sein Vater, der Komiker und Clown Ed Wynn, war ein bekannter Schauspieler im Fernsehen und Kino (unter anderem der Onkel Albert in Mary Poppins). Keenan Wynn startete seine Karriere in den 1930er-Jahren im Theater, zwischen 1935 und 1943 spielte er in verschiedenen Broadway-Aufführungen. Anfang der 1940er-Jahre erhielt er erste Rollen im Film, bis zu seinem Tode war er ein vielbeschäftigter Schauspieler. Beachtete Auftritte hatte Wynn auch in Filmmusicals, so unter anderem in Annie Get Your Gun und Küß mich, Kätchen! oder in Der goldene Regenbogen neben Fred Astaire. Wynn spielte auch häufig Nebenrollen in Western, so in Spiel mir das Lied vom Tod.

Eine Kult-Rolle war die des schurkigen Finanzmagnaten und Investors Alonzo P. Hawk, den Keenan Wynn in den 1960er- und 1970er-Jahren in insgesamt drei Disney-Filmen verkörperte, alle inszeniert von Robert Stevenson. In den ersten beiden dieser Filme, Der fliegende Pauker und dessen Fortsetzung Der Pauker kann’s nicht lassen, spielte auch sein Vater Ed Wynn mit. Darüber hinaus war Wynn im Verlauf seiner Karriere auch in unzähligen Fernsehfilmen und -serien zu sehen, so unter anderem Anfang der 1980er-Jahre in der Seifenoper Dallas als Willard „Digger“ Barnes der Gegenspieler von John Ross sr. „Jock“ Ewing (Jim Davis).

Bereits 1959 hatte er zusammen mit James Brough seine Autobiografie mit dem bezeichnenden Titel Ed Wynn’s Son vorgelegt. Keenan Wynn starb mit 70 Jahren im kalifornischen Brentwood an Krebs. Sein Sohn Tracy Keenan Wynn ist Drehbuchautor.

Filmografie (Auswahl)

  • 1945: Urlaub für die Liebe (The Clock)
  • 1945: Zu klug für die Liebe (Without Love)
  • 1947: Das Lied vom dünnen Mann (Song of the Thin Man)
  • 1948: Die drei Musketiere (The Three Musketeers)
  • 1950: Duell in der Manege (Annie Get Your Gun)
  • 1950: Drei kleine Worte (Three Little Words)
  • 1952: Ein Fremder ruft an (Phone Call from a Stranger)
  • 1952: Die Schönste von New York (The Belle of New York)
  • 1953: Arzt im Zwielicht (Battle Circus)
  • 1953: Die schwarze Perle (All the Brothers Were Valiant)
  • 1953: Küß mich, Kätchen! (Kiss me, Kate)
  • 1954: Verwegene Landung (Men of the Fighting Lady)
  • 1955: Der gläserne Pantoffel (The Glass Slipper)
  • 1956: Der Mann im grauen Flanell (The Man in the Gray Flannel Suit)
  • 1958: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (A Time to Love and a Time to Die)
  • 1960: SOS für Flug T 17 (The Crowded Sky)
  • 1961: Der fliegende Pauker (The Absent Minded Professor)
  • 1962: Der Pauker kann’s nicht lassen (Son of Flubber)
  • 1964: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben (Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb)
  • 1964: Die Heulboje (The Patsy)
  • 1964: Postkutsche nach Thunder Rock (Stage to Thunder Rock)
  • 1964: Nur für Offiziere (The Americanization of Emily)
  • 1965: Das große Rennen rund um die Welt (The Great Race)
  • 1966: Unter Wasser rund um die Welt (Around the World Under the Sea)
  • 1967: Mordbrenner von Arkansas (Welcome to Hard Times)
  • 1967: Die Gewaltigen (The War Wagon)
  • 1967: Point Blank
  • 1968: Der goldene Regenbogen (Finian’s Rainbow)
  • 1968: Hölle der Gesetzlosen (Run Like a Thief)
  • 1968: Im Staub der Sonne (Spara. gringo, spara)
  • 1968: Spiel mir das Lied vom Tod (C’era una volta il West)
  • 1969: Viva Max!
  • 1969: Smith! – Ein Mann gegen alle (Smith!)
  • 1969: 80 Schritte bis zum Glück (80 Steps to Jonah)
  • 1970: Die Bestialischen (The Animals)
  • 1971: Eine nach der Anderen (Pretty Maids All in a Row)
  • 1971: Bratpfanne Kaliber 38 (...e alla fine lo chiamarono Jerusalem l’implacabile)
  • 1971: Panik in den Wolken (Terror in the Sky)
  • 1972: Erbschaft in Weiß (Snowball Express)
  • 1972: Kalter Hauch (The Mechanic)
  • 1974: Herbie groß in Fahrt (Herbie Rides Again)
  • 1975: Nashville
  • 1975: Nachts, wenn die Leichen schreien (The Devil’s Rain)
  • 1976: Zotti, das Urviech (The Shaggy D.A.)
  • 1976: Die Entführung des Lindbergh-Babys (The Lindbergh Kidnapping Case)
  • 1977: Orca – Der Killerwal (Orca)
  • 1978: Piranhas (Piranha)
  • 1978: Laserkill – Todesstrahlen aus dem All (Laserblast)
  • 1979: Saat des Wahnsinns – Clonus Horror (Clonus Horror)
  • 1982: Zwei dicke Freunde (Best Friends)
  • 1985: Alarmstufe 1 (Prime Risk)
  • 1986: Black Moon (Black Moon Rising)

Auszeichnungen

  • 1978: Emmy-Nominierung für seine Gastrolle in Make-Up und Pistolen
  • Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (1501 Vine Street)

Mary crosby

Mary Frances Crosby (* 14. September 1959 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben

Crosby ist eine Tochter des Sängers und Schauspielers Bing Crosby aus dessen zweiter Ehe mit der Schauspielerin Kathryn Grant. Ferner ist sie eine Tante von Denise Crosby.

Sie studierte an der University of Texas at Austin. 1978 heiratete sie Eb Lottimer, von welchem sie geschieden ist. Seit 1998 ist sie mit Mark Brodka verheiratet. Sie haben zwei Kinder, welche 2000 und 2002 geboren wurden.

Bekannt wurde sie als Kristin Shepard, die Schwester von Sue Ellen Ewing, in der Fernsehserie Dallas.

Filmografie (Auswahl)

Filme

  • 1984: Krieg der Eispiraten (The Ice Pirates)
  • 1986: Johann Strauß – Der König ohne Krone
  • 1988: Chucky – Die Mörderpuppe (Child’s Play)
  • 1988: Tapeheads – Verrückt auf Video (Tapeheads)
  • 1990: Eating
  • 2005: Die Legende des Zorro (The Legend of Zorro)

Fernsehserien

  • 1978: Starsky & Hutch (Folge 4x06)
  • 1979: CHiPs (eine Folge)
  • 1979–1981, 1991: Dallas (28 Folgen)
  • 1980: Unter der Sonne Kaliforniens (Knots Landing, eine Folge)
  • 1982–1984: Ein Colt für alle Fälle (The Fall Guy, drei Folgen)
  • 1982–1986: Love Boat (The Love Boat, fünf Folgen)
  • 1983: Automan (eine Folge)
  • 1984: Mode, Models und Intrigen (Cover Up, eine Folge)
  • 1984/1985: Hotel (drei Folgen)
  • 1986: Fackeln im Sturm (North and South, Book II, Miniserie, fünf Folgen)
  • 1991: Mord ist ihr Hobby
  • 1994: Star Trek: Deep Space Nine (Folge 2x18)
  • 1995/1996: Beverly Hills, 90210 (drei Folgen)
  • 2008: Dallas Reunion: The Return to Southfork

Morgan Fairchild

Morgan Fairchild (* 3. Februar 1950 in Dallas, Texas als Patsy Anne McClenny) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Biografie

Im Alter von 17 Jahren hatte Morgan Fairchild ihren ersten Filmauftritt als Lichtdouble für Faye Dunaway im Gangster-Drama Bonnie und Clyde. Sechs Jahre später erhielt sie ihre erste Schauspielrolle in der Seifenoper Search for Tomorrow, zu deren Ensemble sie vier Jahre lang gehören sollte.

In den Folgejahren blieb das Fernsehen ihr bevorzugtes Metier. Fairchild spielte in zahlreichen Serien wie Mork vom Ork, Einsatz in Manhattan und Hotel. In der Familiensaga Dallas spielte sie 1978 für eine Folge den Part der Jenna Wade, den später Priscilla Presley übernahm.

Den künstlerischen Durchbruch brachte ihr die Rolle als mondäne Constance Weldon Carlyle in der Prime Time-Seifenoper Flamingo Road ein, für die sie u. a. eine Golden Globe-Nominierung erhielt. Für den Film Tele-Terror (The Seduction) von 1982 erhielt Fairchild eine Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin.

Zwar wurde die nächste Serie, in der Fairchild eine Hauptrolle spielte, Karussell der Puppen, nach nur wenigen Monaten wegen zu geringen Erfolges eingestellt, aber sie blieb eine populäre Fernsehschauspielerin und erhielt Gastrollen in verschiedenen Seifenopern (Falcon Crest) und Fernsehserien wie Fackeln im Sturm, General Hospital, Love Boat, Simon & Simon und Roseanne. Für ihren Auftritt in der Serie Murphy Brown wurde sie für einen Emmy nominiert. Daneben wirkte sie sporadisch in der Sitcom Friends mit, in der sie die Mutter von Chandler Bing (Matthew Perry) verkörperte.

In Kinoproduktionen trat Morgan Fairchild hingegen selten auf. Hier spielte sie u. a. neben Armin Mueller-Stahl in Peter Patzaks Thriller Killing Blue, neben Brooke Shields in der Science Fiction-Komödie Freaks sowie als Oscar-Gewinnerin in der Leslie Nielsen-Komödie Die nackte Kanone 33⅓. In der Komödie Der Guru an der Seite von Eddie Murphy sowie 2009 in The Slammin' Salmon spielte sie sich selbst. 1987 übernahm sie in Cannon Movie Tales: Dornröschen in der Rolle der Königin, jedoch wurde der Film dann nur auf VHS veröffentlicht, dies jedoch sehr erfolgreich.

Darüber hinaus arbeitet Morgan Fairchild umfangreich als Bühnenschauspielerin. Seit Beginn der 80er Jahre war sie in verschiedenen off-Broadway-Produktionen zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie, als sie 2004 mit 54 Jahren für eine Tourneebühne in der Nachfolge von Kathleen Turner die Rolle der lasziven Mrs. Robinson für eine Theateradaption des Hollywood-Klassikers Die Reifeprüfung übernahm.

Ebenso hatte Morgan Fairchild Gastauftritte in Hör mal, wer da hämmert und in Men in Trees, bei denen sie sich selbst spielte.

Daneben engagiert sich Fairchild im Kampf gegen AIDS.

Ihre Schwester Cathryn Hartt arbeitet ebenfalls als Schauspielerin.

Filmografie (Auswahl)

  • 1973–1977: Search for Tomorrow (Fernsehserie)
  • 1978: Dallas (Fernsehserie, Folge 2x03 Old Acquaintance)
  • 1978: Escapade (Fernsehfilm)
  • 1979: Die Supertypen (The Concrete Cowboys, Fernsehserie, eine Folge)
  • 1980–1982: Flamingo Road (Fernsehserie, 38 Folgen)
  • 1982: Magnum (Magnum, P.I., Fernsehserie, Folge 3x02 Die Rache des Giftgottes)
  • 1982: Tele-Terror (The Seduction)
  • 1984: Die verrückten Abenteuer des Robin Hood (The Zany Adventures of Robin Hood, Fernsehfilm)
  • 1984: Karussell der Puppen (Paper Dolls, Fernsehserie, 14 Folgen)
  • 1984: Die Bombe tickt (Time Bomb, Fernsehfilm)
  • 1985: Pee-Wee’s irre Abenteuer (Pee-wee’s Big Adventure)
  • 1985–1986: Fackeln im Sturm (North and South, Fernsehserie, zwölf Folgen)
  • 1985–1986: Falcon Crest (Fernsehserie, 29 Folgen)
  • 1987: Cannon Movie Tales: Dornröschen (Cannon Movie Tales: Sleeping Beauty)
  • 1988: Killing Blue
  • 1988: Die tödliche Straße der Träume (Street of Dreams, Fernsehfilm)
  • 1989: Phantom Nightmare – Phantom des Todes (Phantom of the Mall: Eric’s Revenge)
  • 1990: Wie killt man eine Millionärin? (How to Murder a Millionaire, Fernsehfilm)
  • 1991: Das geheimnisvolle Tagebuch (Even Angels fall, Fernsehfilm)
  • 1991: Mord zwischen den Zeilen (Writer’s Block, Fernsehfilm)
  • 1993: Freaks (Freaked)
  • 1993: Tödlicher Duft (Based on an untrue Stroy, Fernsehfilm)
  • 1993: Das Paradies am Ende der Berge (Fernsehfilm)
  • 1994: Body Chemistry 3 – Heißkalter Mord (Point of Seduction)
  • 1994: Die nackte Kanone 33⅓ (Naked Gun 33⅓: The Final Insult)
  • 1995–1996: The City (Fernsehserie)
  • 1995–1997: Cybill (Fernsehserie, vier Folgen)
  • 1995–2001: Friends (Fernsehserie, fünf Folgen)
  • 1998: Der Guru (Holy Man)
  • 1998: Hör mal, wer da hämmert (Home Improvement, Fernsehserie, Folge 8x09 Mr. Likeable)
  • 2001: Dirty Money – In tödlicher Gefahr (Peril)
  • 2001: Dharma & Greg (Fernsehserie, Folge 4x15 Dharma Does Dallas)
  • 2002: Roswell (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 2004: Die wilden Siebziger (That ’70s Show, Fernsehserie, Folge 6x24 Going Mobile)
  • 2006: Im Bann der dunklen Mächte (The Initiation of Sarah, Fernsehfilm)
  • 2007: Two and a Half Men (Fernsehserie, Folge 4x16 Young People Have Phlegm Too)
  • 2008: Men in Trees (Fernsehserie, Folge 2x14 Get a Life)
  • 2008–2010: Chuck (Fernsehserie, drei Folgen)
  • 2009: Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis (Nip/Tuck, Fernsehserie, Folge 5x19 Manny Skerritt)
  • 2009: My Name Is Earl (Fernsehserie, Folge 4x18 Friends with Benefits)
  • 2011: Bones – Die Knochenjägerin (Bones, Fernsehserie, Folge 7x03 The Prince in the Plastic)
  • 2011: eCupid – Love on the Download (eCupid)
  • 2012: Happily Divorced (Fernsehserie, Folge 2x1)
  • 2013: Die Dackel sind los (Wiener Dog Nationals)
  • 2014: Beethoven und der Piratenschatz (Beethoven’s Treasure Tail)